Blühkalender: Das ganze Jahr über ein blühender Garten
Ein Garten, der das ganze Jahr blüht, ist ein echter Blickfang. Mit etwas Planung kannst du jede Saison neue Farben und Formen erleben.
Ob zarte Frühjahrsblüten, üppige Sommerblumen oder leuchtende Herbststauden – für jeden Monat gibt es passende Pflanzen. Der richtige Blühkalender hilft dir dabei, die Blütezeit geschickt zu kombinieren. So entsteht eine grüne Oase mit ständig wechselndem Farbspiel.
Inhaltsverzeichnis
Toggle- Frühblühende Zwiebelpflanzen für den Start ins Jahr
- Pflegeleichte Stauden sorgen für Frühlingsfarben
- Sommerblumen für leuchtende Akzente ab Juni
- Rosen bringen Duft und Farbe in den Sommer
- Kletterpflanzen verschönern Zäune und Wände
- Einjährige für wechselndes Farbspiel im Beet
- Ziergräser schaffen Struktur bis in den Herbst
- Späte Stauden verlängern die Blütenzeit bis Oktober
- Winterblüher setzen im Garten Farbtupfer
- Blühende Gehölze bieten Vielfalt übers Jahr
Frühblühende Zwiebelpflanzen für den Start ins Jahr
Frühblühende Zwiebelpflanzen läuten den Start ins Gartenjahr ein und sorgen oft schon ab Februar für die ersten Farbtupfer im Beet. Sie gehören zu den Pflanzen, die selbst milden Wintertemperaturen trotzen und frühzeitig erwachen. Besonders bekannt sind dabei Krokusse, Schneeglöckchen und Narzissen, deren leuchtende Blüten das Ende des Winters ankündigen.
Solche Zwiebelgewächse zeichnen sich nicht nur durch ihre Robustheit aus, sondern wachsen meist in lockeren Gruppen am schönsten. Besonders gut kommen sie unter laublosen Bäumen oder zwischen Stauden zur Geltung. Neben klassischen Arten wie Tulpen und Hyazinthen gibt es auch ausgefallenere Sorten mit besonderen Farben und Formen.
Die Pflanzzeit für diese Zwiebeln beginnt idealerweise im Herbst, damit sie ausreichend Zeit haben, Wurzeln zu bilden. Einmal gesetzt, verwildern viele Sorten über die Jahre und breiten sich von allein weiter aus. So wird der Garten jedes Frühjahr aufs Neue mit frischen Blüten aufgewertet – ganz ohne viel Aufwand für dich.
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Pflegeleichte Stauden sorgen für Frühlingsfarben

Viele Gartenbesitzer schätzen pflegeleichte Stauden, denn sie bringen ganz ohne großen Aufwand üppige Frühlingsfarben ins Beet. Diese Pflanzen treiben oft schon im März oder April kräftig aus und erfreuen mit ihren farbenfrohen Blüten, wenn viele andere Gewächse noch auf sich warten lassen. Besonders beliebt sind Sorten wie Polsterphlox, Lungenkraut oder Berg-Flockenblume, die flächendeckend wachsen und dichte, farbenprächtige Teppiche bilden.
Ein besonderer Vorteil von Stauden: du brauchst sie nur einmal zu pflanzen. Jahr für Jahr erscheinen sie an gleicher Stelle erneut und werden meist sogar noch schöner, da ihre Wurzelstöcke kräftiger werden. Viele dieser Arten kommen mit wenig Wasser aus und benötigen keine komplizierten Schnittmaßnahmen. Sie eignen sich also auch ideal für Anfänger.
Auch bei der Farbauswahl hast du eine große Bandbreite. Ob zartrosa Kissen primeln, gelbe Scharbockskrautpolster oder leuchtend blaue Traubenhyazinthen – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Kombiniere unterschiedliche Stauden, um möglichst lange Freude an ihrem Blühaspekt zu haben und dein Beet lebendig zu halten. Wer geschickt ausgewählt hat, genießt ein abwechslungsreiches Farbspiel, das bis in den Sommer hinein anhält.
Sommerblumen für leuchtende Akzente ab Juni
Wenn der Juni kommt, beginnt die große Bühne für Sommerblumen. Jetzt übernehmen prächtige Blüten das Gartenbild und sorgen mit ihren intensiven Farben für ein echtes Spektakel. Klassiker wie Sonnenhut, Zinnie oder Tagetes sind bekannt für ihren langen Blütenflor und ihre strahlenden Farbtöne, die von leuchtendem Gelb über feuriges Rot bis hin zu kräftigem Violett reichen.
Ein besonderer Vorteil: Viele dieser Sommerblumen wachsen schnell und blühen reichlich, sodass du immer wieder neue Akzente setzen kannst. Setze unterschiedliche Höhen und Farben gezielt nebeneinander, um ein abwechslungsreiches und lebendiges Bild zu schaffen. Auch Kosmeen oder Löwenmäulchen dürfen in einem farbenfrohen Sommerbeet nicht fehlen – sie bringen zusätzliche Leichtigkeit in den Garten.
Wer gern einfach mal etwas Neues ausprobiert, kann auf ausgefallenere Arten wie Schmuckkörbchen oder Kapuzinerkresse zurückgreifen. Diese lassen sich auch hervorragend für bunte Blumensträuße schneiden und verschönern so zusätzlich dein Zuhause. Einer der größten Pluspunkte ist, dass viele Sommerblumen regelmäßig nachblühen, wenn du Verblühtes entfernst. So bleibt dein Beet vom Frühsommer bis zum ersten Frost stets attraktiv.
| Pflanzenart | Blütezeit | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Krokus | Februar – März | Sehr früh blühend, verwildert leicht |
| Polsterphlox | März – Mai | Pflegeleicht, bildet bunte Teppiche |
| Sonnenhut | Juni – September | Lange Blüte, zieht Insekten an |
| Tagetes | Juni – Oktober | Kräftige Farben, Sommerblume |
| Späte Astern | September – Oktober | Verlängert die Blühzeit bis in den Herbst |
| Winterjasmin | Dezember – Februar | Blüht im Winter, setzt Farbakzente |
Rosen bringen Duft und Farbe in den Sommer
Kaum eine Pflanze steht so sehr für Sommerduft und Farbenpracht wie die Rose. Sie verzaubert deinen Garten mit einer Vielzahl an Formen, Farben und Düften – von zarten Pastelltönen bis zu sattem Rot oder kräftigem Gelb. Rosen überzeugen nicht nur optisch, sondern auch durch ihren unverwechselbaren Duft, der warme Sommertage begleitet und ein besonderes Flair schafft.
Besonders schön wirkt eine Mischung aus verschiedenen Rosensorten, die nacheinander blühen und so über Wochen hinweg das Beet schmücken. Moderne Züchtungen sind zudem oft robust und weniger anfällig für Krankheiten, sodass sie sich einfach pflegen lassen und dir viel Freude bereiten. Ob Strauchrosen, Edelrosen oder Beetrosen – jede Sorte bringt ihren eigenen Charme in den Garten und lässt sich wunderbar mit Stauden oder Gräsern kombinieren.
Um möglichst lange Blüten zu genießen, schneidest du Verblühtes regelmäßig zurück. So bildet die Rose neue Knospen nach und sorgt über mehrere Monate für frische Akzente im Beet. Mit etwas Aufmerksamkeit beim Standort und einer guten Pflege belohnt dich diese Königin der Blumen jedes Jahr aufs Neue mit ihrer ganzen Schönheit.
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Kletterpflanzen verschönern Zäune und Wände

Kletterpflanzen sind echte Verwandlungskünstler im Garten: Sie lassen kahle Zäune, Mauern oder Hauswände hinter blühendem Grün und prächtigen Farbklecksen verschwinden. Besonders beliebt sind dabei Arten wie Clematis, Geißblatt oder Blauregen, die mit ihren spektakulären Blüten lange in Erinnerung bleiben.
Dank ihres dichten Wuchses bieten diese Pflanzen nicht nur Sichtschutz, sondern schaffen auch zusätzliche Struktur und Gemütlichkeit im Garten. Viele Kletterpflanzen wachsen schnell und nehmen wenig Bodenfläche in Anspruch – so nutzt du selbst schmale Bereiche optimal aus. Zum Beispiel verwandelt Efeu eine schlichte Wand in ein angenehm grünes Highlight, während rankende Rosen oder Sommerjasmin Saison für Saison neue Akzente setzen.
Kletterkünstler wie Passionsblume oder Trompetenblume überzeugen zudem durch exotisch anmutende Blütenformen. Einige Arten, etwa Kapuzinerkresse, können sogar als einjährige Begrünung eingesetzt werden und eignen sich besonders gut für kleine Gärten oder Balkone. Auch Insekten profitieren von den zahlreichen Nektarquellen dieser prachtvollen Blüher. Mit der richtigen Auswahl zauberst du im Nu einen lebendigen Blickfang an jedes Rankgerüst oder Spalier.
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Einjährige für wechselndes Farbspiel im Beet

Einjährige Blumen bieten dir eine großartige Gelegenheit, das gesamte Beet nach Lust und Laune immer wieder neu zu gestalten. Du kannst jedes Jahr andere Arten säen oder pflanzen und so für ein wechselndes Farbspiel sorgen. Besonders praktisch: Viele Einjährige keimen schnell, wachsen rasch und erfreuen dich schon wenige Wochen nach der Aussaat mit ihren bunten Blüten.
Typische Vertreter wie Kosmeen, Mohn, Zinnien oder Kapuzinerkresse zeigen im Sommer teils bis zum Herbst eine beeindruckende Farbenvielfalt. Durch die große Auswahl an Sorten gelingen spannende Kombinationen aus verschiedenen Blütenhöhen, -formen und -farben. Gerade auf kleinen Flächen, aber auch in Kübeln, setzen diese Pflanzen lebendige Akzente.
Ein weiterer Vorteil von einjährigen Pflanzen ist ihre unkomplizierte Pflege. Bei regelmäßiger Wasser- und Nährstoffversorgung bleiben sie prächtig und entwickeln besonders viele Blüten. Entfernst du Verblühtes zeitnah, bilden sich oft neue Knospen – so hält die farbenfrohe Pracht noch länger an. Genieße die Spontanität, mit der du dein Gartenbild jährlich verändern kannst, und entdecke immer neue Lieblingsblumen!
| Blumenname | Geeigneter Standort | Typ |
|---|---|---|
| Schneeglöckchen | Halbschatten unter Gehölzen | Frühblühende Zwiebelpflanze |
| Lavendel | Sonnige Beetränder | Mehrjährige Duftstaude |
| Blauregen | Kletterhilfen, sonnige Wände | Kletterpflanze |
| Kosmee | Sonniges Blumenbeet | Einjährige Sommerblume |
| Silbergras | Freie Flächen, pralle Sonne | Ziergras |
| Christrose | Schattige Plätze, unter Sträuchern | Winterblüher |
Ziergräser schaffen Struktur bis in den Herbst
Ziergräser sind im Garten wahre Alleskönner, wenn es um dauerhafte Struktur und dezente Eleganz geht. Sie bieten nicht nur attraktive Halme und Blütenstände, sondern sorgen auch für Bewegung und Leichtigkeit. Besonders im Spätsommer und Herbst entfalten viele Gräser ihren besonderen Charme, da ihre Rispen und Ähren jetzt besonders eindrucksvoll erscheinen.
Ein Vorteil: Viele Sorten wie Lampenputzergras, Chinaschilf oder Federborstengras bleiben bis weit in den Winter hinein dekorativ und setzen tolle Akzente – selbst an frostigen Tagen. So bleibt das Beet auch nach dem Ende der klassischen Blütezeit lebendig und interessant. Die filigranen Strukturen harmonieren ideal mit üppigen Stauden oder blühenden Gehölzen.
Gräser sind zudem äußerst pflegeleicht. Einmal am richtigen Platz etabliert, benötigen sie wenig Aufmerksamkeit und begnügen sich meist mit geringen Wassergaben. Ihre schwingenden Halme bringen Bewegung ins Spiel und bilden sanfte Übergänge zwischen anderen Pflanzengruppen. Mit Ziergräsern verleihst du deinem Garten eine stilvolle Note, die bis in den Herbst hinein Bestand hat.
Späte Stauden verlängern die Blütenzeit bis Oktober
Späte Stauden spielen eine entscheidende Rolle, wenn du die Blütezeit im Garten bis in den Oktober hinein genießen möchtest. Mit Arten wie Herbstastern, Sonnenhut oder Fetthenne schaffst du es, dass dein Beet auch noch zum Sommerausklang in kräftigen Farben leuchtet. Besonders reizvoll sind die vielfältigen Formen und Farbnuancen, die diese Spätblüher bieten – von sanftem Weiß über leuchtendes Pink bis hin zu warmen Violett- und Gelbtönen.
Viele dieser Stauden ziehen Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten an, sodass dein Garten selbst im Herbst voller Leben bleibt. Ein pflegeleichter Rückschnitt nach der Blüte sorgt dafür, dass die Pflanzen gesund bleiben und im kommenden Jahr erneut kraftvoll austreiben.
Ein weiterer Vorteil: Die meisten späten Stauden sind äußerst robust und trotzen nicht nur wechselhaftem Wetter, sondern auch ersten kühlen Nächten. Damit verlängert sich das florale Schauspiel vor deinem Fenster bis weit in den goldenen Oktober hinein. Nutze diese Auswahl, um Lücken nach abgeblühten Sommerstauden zu schließen, und sorge so rund ums Jahr für attraktive Anblicke.
Winterblüher setzen im Garten Farbtupfer
Im Winter sind es vor allem die Winterblüher, die deinem Garten wertvolle Farbakzente verleihen. Während viele Pflanzen noch im Winterschlaf verharren, nutzen diese speziellen Gewächse die ruhige Jahreszeit und schenken dem Beet ungewohnte Blütenfreude. Besonders hervorzuheben ist die Christrose, deren schneeweiße bis zartrosafarbene Blüten schon ab Dezember erscheinen können.
Zu den weiteren Klassikern zählen der Winterjasmin mit seinen leuchtend gelben Sternenblüten sowie der frühe Schneeball oder die Zaubernuss, die schon an milden Wintertagen für eine ungewöhnliche Farbenpracht sorgen. Diese Pflanzen schaffen nicht nur optische Höhepunkte, sondern bieten auch frühen Insekten Nahrung – ein erfreulicher Nebeneffekt.
Mit Winterblühern erhältst du selbst in der kältesten Zeit eindrucksvolle Hingucker rund ums Haus. Die Kombination aus immergrünen Pflanzen und gezielt gesetzten Blühsträuchern sorgt dafür, dass dein Garten selbst unter einer Schneedecke lebendig wirkt. Investiere etwas Zeit in die Auswahl passender Sorten, um dich auf die zauberhafte Wirkung blühender Farbinseln mitten im Winter zu freuen. Sie bringen Abwechslung und Lust auf das nächste Gartenjahr.
Blühende Gehölze bieten Vielfalt übers Jahr
Blühende Gehölze sind das ganze Jahr über ein Garant für Farbe und Struktur in deinem Garten. Viele Sträucher und kleine Bäume bringen nicht nur im Frühling, sondern auch zu anderen Jahreszeiten prächtige Blüten hervor. Zu den Highlights zählen der immer beliebte Flieder, Forsythie mit ihren leuchtend gelben Blüten oder der duftende Schneeball, der bereits im zeitigen Frühjahr bezaubert.
Mit einer geschickten Auswahl verschiedener Arten kannst du deine Beete nahtlos vom Vorfrühling bis in den späten Herbst hinein zum Blühen bringen. Während Rhododendren und Magnolien im Mai und Juni besonders auffallen, sind es Sommerflieder und Hibiskus, die den Hochsommer begleiten. Im Herbst setzt dann etwa die Felsenbirne hübsche Akzente – häufig sogar kombiniert mit attraktiver Herbstfärbung.
Viele dieser blühenden Gehölze bieten zudem Nektarquellen für Bienen und Schmetterlinge. Sie lassen sich vielseitig einsetzen: als Solitär im Rasen, als dichte Hecke am Grundstücksrand oder zur Unterpflanzung größerer Bäume. Durch ihre unterschiedliche Wuchsform – von kompakt-kugelig bis filigran-überhängend – sorgen sie stets für neue Blickpunkte. So gestaltest du einen Garten, der das ganze Jahr hindurch abwechslungsreich und spannend bleibt.
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