Alte Rosen schneiden: Anleitung und Tipps
Wusstest du, dass eine Rose ohne Schnitt immer größer, aber schwächer wird? Das ist in vielen Gärten so.
Inhaltsverzeichnis
Toggle- Wann ist der beste Zeitpunkt zum Schneiden von alten Rosen?
- Werkzeuge für den Schnitt von alten Rosen
- Die Technik des richtigen Schnitts
- Unterschied zwischen verschiedenen Rosensorten
- Anzeichen für einen nötigen Schnitt
- Tipps für den Pflegeprozess nach dem Schnitt
- Häufige Fehler beim Schneiden von alten Rosen
- Einfluss des Schnitts auf die Blühfreude
- Besondere Schnitttechniken für alte Rosen
- Pflege der alten Rosen über das Jahr
- Fazit: Alte Rosen richtig schneiden für schöneres Blühen
- FAQ
Alte Rosen zu schneiden ist sehr wichtig. Ohne Pflege werden die Pflanzen schwach. Die Triebe werden dünn und die Blüten klein.
Der richtige Zeitpunkt und die Technik sind entscheidend. So blüht deine Rose im Sommer schön. Ein guter Schnitt gibt der Rose neue Kraft.
Um deine Rosen gesund zu halten, musst du wissen, wann und wie du schneidest. In dieser Anleitung lernst du alles Wichtige.
Rambler-Rosen brauchen kaum Schnitt. Manchmal genügt es, abgestorbene Triebe zu entfernen und die Pflanze auszulichten.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Alte Rosen schneiden fördert kräftiges Wachstum und eine reiche Blüte.
- Der beste Rosenschnitt Zeitpunkt liegt im Frühjahr, sobald die Forsythien blühen – etwa ab Mitte März.
- Eine scharfe Bypass-Schere ist das wichtigste Werkzeug für saubere Schnitte.
- Der Schnitt erfolgt etwa 5 mm über einer nach außen zeigenden Knospe, leicht schräg.
- Nachhaltige Rosenpflege bedeutet: kranke, abgestorbene und zu dünne Triebe konsequent entfernen.
- Verschiedene Rosenarten brauchen unterschiedliche Schnitttechniken.
- Nach dem Schnitt unterstützt gezieltes Düngen den frischen Austrieb.
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Schneiden von alten Rosen?
Der richtige Zeitpunkt zum Schneiden zu finden, ist wichtig für gesunde Rosen. Zu früh oder zu spät schneiden kann Frostschäden verursachen. Aber keine Sorge, mit ein paar einfachen Regeln findest du den perfekten Moment.
Frühjahrs- oder Herbstschnitt?
Der beste Zeitpunkt für den Rosen Rückschnitt ist das zeitige Frühjahr. Warte, bis die Forsythien blühen, meist zwischen Ende Februar und Mitte März.
Im Herbst solltest du vorsichtig sein. Entferne nur lange Triebe, die im Wind brechen könnten. Ein starker Rückschnitt ist für das Frühjahr reserviert.
Öfterblühende Rosen schneidest du im Sommer. Entferne verblühte Blüten bis zum nächsten fünfblättrigen Blatt. Das regt neue Knospen an. Bei einmalblühenden Sorten lässt du die welken Blüten stehen.
Dünge deine Rosen spätestens im Juli das letzte Mal. Neue Triebe brauchen genug Zeit, um vor dem Winter zu verholzen.
Wetterbedingungen beachten
Wähle einen trockenen und frostfreien Tag für den Schnitt. Bei Nässe können Pilzsporen eindringen. Starker Frost nach dem Schnitt schädigt die frischen Wunden.
| Wetterlage | Eignung für den Schnitt | Risiko |
|---|---|---|
| Trocken und mild | Ideal | Gering |
| Leichter Frost nachts | Bedingt geeignet | Mittel |
| Regen und Nässe | Nicht geeignet | Hoch (Pilzbefall) |
| Starker Dauerfrost | Nicht geeignet | Hoch (Frostschäden) |
Mit dem richtigen Timing legst du die Grundlage für gesunde Rosen. Im nächsten Schritt schauen wir uns an, welche Werkzeuge du für einen sauberen Schnitt brauchst.
Werkzeuge für den Schnitt von alten Rosen

Ohne das richtige Werkzeug wird der Rosenschnitt zur Qual. Gute Geräte sorgen für saubere Schnitte. Sie schützen deine Hände vor den spitzen Stacheln.
Bevor du dich an den Schnitt wagen kannst, brauchst du die richtige Ausrüstung.
Essenzielle Gartengeräte
Eine sehr scharfe Rosenschere ist unerlässlich. Stumpfe Klingen quetschen die Triebe. Das führt zu raue Wundflächen, wo Pilze und Schädlinge sich festsetzen.
Glatte, saubere Schnitte heilen viel schneller.
Eine Rosen-Präsentierschere ist sehr praktisch. Du bedienst sie mit einer Hand. Sie hält den abgeschnittenen Trieb fest.
Du vermeidest so das Verletzungsrisiko. Für Ramblerrosen brauchst du eine Astschere für die dickeren Triebe.
Robuste Gartenhandschuhe sind Pflicht. Rosenstacheln können tiefe Wunden verursachen. Diese entzünden sich oft langwierig.
Greife zu Gartenhandschuhen aus dickem Leder. Sie sollten bis über die Handgelenke reichen.
Die richtige Pflege der Werkzeuge
Deine Schere braucht regelmäßige Pflege. Rosenschere schärfen nach jeder Saison verlängert ihre Lebensdauer. Ein feiner Schleifstein reicht dafür aus.
Ein guter Gärtner pflegt seine Werkzeuge so sorgfältig wie seine Pflanzen.
| Werkzeug | Einsatzzweck | Pflegehinweis |
|---|---|---|
| Bypass-Rosenschere | Triebe bis 2 cm Durchmesser | Nach Gebrauch reinigen und ölen |
| Astschere | Ramblerrosen schneiden, dicke Äste | Klingen regelmäßig schärfen |
| Gartenhandschuhe (Leder) | Schutz vor Stacheln | Trocknen lassen, mit Lederfett pflegen |
| Rosen-Präsentierschere | Einhändiges Schneiden dünner Triebe | Rosenschere schärfen nach jeder Saison |
Reinige deine Scheren nach jedem Einsatz mit Alkohol. So verhinderst du Krankheiten von Rose zu Rose. Mit gepflegtem Werkzeug gelingt dir der Schnitt mühelos. Deine alten Rosen danken es dir mit prächtigen Blüten.
Die Technik des richtigen Schnitts
Ein sauberer Schnitt ist wichtig für die Gesundheit deiner Rose. Die richtige Schnittführung hilft, dass die Pflanze schnell heilt. So bleiben Krankheitserreger fern. Mit dem richtigen Werkzeug bist du gut vorbereitet.
Schnittwinkel und -technik
Die Schere schneidest du schräg an, etwa 45 Grad. Der Schnitt sollte leicht nach außen geneigt sein. So trocknet die Schnittstelle schnell.
Schneide fünf Millimeter über einem nach außen gerichteten Auge. Das ist die Knospe, aus der ein neuer Zweig wächst.
Ein glatter Schnitt ist wichtig. Ausgefranste Ränder bieten Pilzen und Bakterien eine Chance. Beim Schnitt setze die Schere direkt unterhalb der alten Blüte an.
Wie viel muss weg?
Ein einfaches Prinzip gilt: Schwache Triebe stark zurückschneiden, starke Triebe nur leicht kürzen. Dein Rosenstock wächst dort am stärksten, wo er es am meisten braucht.
Wenn du Triebe kürzen möchtest, hier ist eine Übersicht:
| Triebstärke | Rückschnitt | Ergebnis |
|---|---|---|
| Schwache, dünne Triebe | Um zwei Drittel kürzen | Kräftiger Neuaustrieb |
| Mittelstarke Triebe | Um die Hälfte kürzen | Ausgewogenes Wachstum |
| Starke, gesunde Triebe | Um ein Drittel kürzen | Üppige Blütenbildung |
| Totes oder krankes Holz | Komplett entfernen | Bessere Pflanzengesundheit |
„Der richtige Schnitt ist wie ein gutes Gespräch mit deiner Rose – du gibst ihr die Richtung vor, und sie antwortet mit Blüten.“
Ein gezielter Schnitt regt die Pflanze an, neue Triebe zu bilden. Diese blühen in der nächsten Saison besonders üppig. Im nächsten Abschnitt erfährst du, wie sich verschiedene Rosensorten in ihren Schnittbedürfnissen unterscheiden.
Unterschied zwischen verschiedenen Rosensorten

Es ist wichtig, die richtige Schnitttechnik für jede Rose zu kennen. So pflegst du deinen Garten besser und erntest mehr Blüten. Jede Rose hat ihre eigenen Bedürfnisse.
Alte Rosen vs. Moderne Sorten
Alte Rosen blühen meist nur einmal im Jahr. Du solltest welke Blüten stehen lassen. Ein Sommerschnitt ist nicht nötig.
Moderne Sorten wie öfter blühende Beet- und Edelrosen brauchen regelmäßigen Rückschnitt. So entstehen neue Knospen und die Blütezeit wird länger. Englische Rosen von David Austin sind eine Mischung aus Altem und Neuem. Ein mäßiger Rückschnitt im Frühjahr ist meist ausreichend.
Beim Wildrosenschnitt ist weniger mehr. Wildrosen wachsen natürlich und brauchen kaum Eingriffe. Entferne nur abgestorbene oder sich kreuzende Triebe. So bleibt der natürliche Charme erhalten.
„Wer seine Rosen kennt, schneidet mit Verstand – und nicht nach Schema F.“
Pflegebedürfnisse im Vergleich
Die Unterschiede zwischen den Rosengruppen werden in der Übersicht deutlich:
| Rosenart | Schnitthäufigkeit | Schnittzeitpunkt | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Alte Rosen (einmalblühend) | Einmal jährlich | Nach der Blüte | Welche Blüten können stehen bleiben |
| Englische Rosen | Ein- bis zweimal jährlich | Frühjahr | Mäßiger Rückschnitt reicht |
| Beet- und Edelrosen | Regelmäßig | Frühjahr und nach jeder Blüte | Fördert neue Blütenbildung |
| Wildrosen | Selten | Spätwinter | Nur totes Holz und Kreuzungen entfernen |
| Rambler-Rosen | Kaum nötig | Nach der Blüte | Nur auslichten, nicht kürzen |
Wenn du die richtige Schnitttechnik beherrschst, kannst du diese Unterschiede nutzen. Im nächsten Teil lernst du, wann deine Rose einen Schnitt braucht.
Anzeichen für einen nötigen Schnitt
Deine Rose zeigt dir, wann sie Hilfe braucht. Schau genau hin. Trockene Triebe, kahle Stellen und schwache Blüten sind Zeichen. Verwelkte Blütenköpfe rauben Energie.
Verhulste Äste und Wildtriebe aufspüren
Verhulste Äste haben eine graue, rissige Rinde. Sie haben kaum Blätter und bringen keine Blüten mehr. Sie nehmen Licht und Platz weg.
Wildtriebe wachsen unterhalb der Veredelungsstelle. Sie rauben deiner Rose viel Kraft. Du erkennst sie an:
- Andere, oft hellere Blattfarbe als der Rest der Rose
- Kleinere Blätter mit bis zu sieben oder acht Blattpaaren
- Schnelles, unkontrolliertes Wachstum direkt aus dem Boden
Entferne die Erde vorsichtig um die Wurzeln. Reiße den Wildtrieb möglichst tief und direkt an der Basis heraus. Schneidest du ihn nur ab, treibt er schnell wieder aus.
Krankheiten und Schädlinge rechtzeitig stoppen
Ohne regelmäßigen Schnitt wird deine Rose anfällig. Dichtes, altes Holz fördert Pilzbefall. Blattläuse siedeln sich an geschwächten Trieben an.
| Anzeichen | Mögliche Ursache | Maßnahme |
|---|---|---|
| Schwarze Flecken auf Blättern | Sternrußtau | Befallene Triebe sofort zurückschneiden |
| Weißer Belag auf Blättern | Echter Mehltau | Luftige Krone durch Auslichten schaffen |
| Klebrige, eingerollte Blätter | Blattlausbefall | Schwache Triebe entfernen, Nützlinge fördern |
Verblühte Rosen entfernen und kranke Pflanzenteile herausschneiden ist wichtig. So gibst du deiner alten Rose die beste Grundlage für gesundes Wachstum. Im nächsten Abschnitt erfährst du, wie du deine Rose nach dem Schnitt richtig pflegst.
Tipps für den Pflegeprozess nach dem Schnitt
Nach dem Schnitt brauchen deine alten Rosen besondere Pflege. Der Schnitt nimmt der Pflanze Kraft. Mit der richtigen Pflege hilfst du ihr, sich schnell zu erholen.
Zwei Bereiche sind dabei entscheidend: Nährstoffversorgung und Gießen.
Düngungsmaßnahmen
Nach der ersten Blüte ist der beste Zeitpunkt, um deine Rosen zu düngen. Ein guter Rosendünger auf organischer Basis stärkt die Pflanze.
Plane zwei Düngegaben pro Jahr ein:
- Im Frühling zum Austrieb
- Im Juni zur Hauptblüte
Vorsicht bei Stickstoff! Zu viel Stickstoff macht die Rose anfällig für Pilzkrankheiten. Halte dich immer an die Angaben des Herstellers. Ein spezieller Langzeit-Rosendünger gibt die Nährstoffe gleichmäßig ab und schützt vor Überdüngung.
| Düngerart | Wirkungsdauer | Anwendung |
|---|---|---|
| Kompost | Langfristig (mehrere Monate) | Rund um den Wurzelbereich verteilen |
| Hornspäne | Ca. 2–3 Monate | Leicht in die Erde einarbeiten |
| Langzeit-Rosendünger | Bis zu 6 Monate | Nach Herstellerangabe dosieren |
Bewässerungstipps
Den Wasserbedarf deiner Rosen nicht unterschätzen. Gieße direkt im Wurzelbereich – nie über die Blätter. So vermeidest du Pilzbefall.
„Eine Rose trinkt am liebsten morgens, wenn die Sonne noch nicht brennt.“
Halte den Boden leicht feucht, aber lass die oberste Erdschicht zwischen den Gießgängen abtrocknen. Staunässe ist der größte Feind deiner Rosen. Frisch gepflanzte Exemplare brauchen deutlich mehr Wasser, bis sie fest eingewurzelt sind.
Häufige Fehler beim Schneiden von alten Rosen
Beim Schneiden alter Rosen kann man leicht Fehler machen. Diese Fehler können der Rose schaden. Besonders, wenn man öfterblühende Rosen schneiden möchte, gibt es viele Fallen. Aber die meisten Fehler kann man vermeiden, wenn man weiß, wie es geht.
Typische Stolperfallen erkennen und umgehen
Es gibt viele Fehler, die man in der Rosenpflege machen kann. Hier sind die häufigsten:
- Stumpfe Scheren nutzen – Das quetscht die Triebe und öffnet Eintrittspforten für Pilze und Krankheiten.
- Wildtriebe nur abschneiden – Sie treiben dann immer wieder neu aus. Reiße sie direkt an der Wurzel heraus.
- Nach Juli noch düngen – Die neuen Triebe reifen vor dem Winter nicht aus und erfrieren.
- Blätter statt Wurzelbereich gießen – Nasse Blätter begünstigen Sternrußtau und Mehltau.
- Zu viel Dünger auf einmal geben – Das verbrennt die feinen Wurzeln und schwächt die Rose.
Kompensierende Maßnahmen bei Fehlschnitten
Wenn ein Fehler passiert ist, kann man ihn korrigieren. Setze einen sauberen Nachschnitt knapp über einem gesunden, nach außen zeigenden Auge. Ausgefranste Stellen schneidest du mit einer frisch geschärften Schere glatt nach.
| Fehler | Auswirkung | Korrekturmaßnahme |
|---|---|---|
| Zu tiefer Schnitt | Auge treibt nicht aus | Nächstes gesundes Auge nutzen, Wunde mit Baumwachs schützen |
| Zu hoher Schnitt | Stummel trocknet ein | Sauber 5 mm über dem Auge nachschneiden |
| Gequetschter Schnitt | Pilzbefall möglich | Mit scharfer Schere glatten Nachschnitt setzen |
„Eine Rose verzeiht dir fast jeden Fehler – solange du ihn rechtzeitig erkennst und handelst.“
Mit sorgfältiger Rosenpflege und Wissen um typische Fehler kann man eine üppige Blüte erzielen. Im nächsten Abschnitt lernst du, wie der richtige Schnitt die Blühfreude deiner alten Rosen beeinflusst.
Einfluss des Schnitts auf die Blühfreude
Wenn du Alte Rosen schneiden möchtest, ist der richtige Schnitt wichtig. Er sorgt für eine üppige Blütenpracht. Eine Rose, die nie geschnitten wird, wächst zwar hoch, bringt aber weniger Blüten.
Ein gezielter Rückschnitt fördert frische Triebe. Diese Triebe bringen die schönsten Blüten hervor. So kannst du jedes Jahr über ein buntes Blütenmeer freuen.
Qualität und Quantität der Blüten
Ein regelmäßiger Schnitt verbessert beide Aspekte – Größe und Anzahl der Blüten. Bei öfter blühenden Rosen ist das Entfernen verwelkter Blüten wichtig. So legt die Rose ihre Energie in neue Knospen.
| Merkmal | Ohne Schnitt | Mit regelmäßigem Schnitt |
|---|---|---|
| Blütengröße | Kleiner werdend | Gleichbleibend groß |
| Blütenanzahl | Stark abnehmend | Reichhaltig und üppig |
| Blühzeitraum | Kurz und unregelmäßig | Lang und gleichmäßig |
| Triebkraft | Schwach und verholzt | Kräftig und vital |
Langfristige Auswirkung auf die Pflanze
Ein gut durchgeführter Schnitt stärkt die Rosengesundheit langfristig. Deine Rose bleibt kompakt und widerstandsfähig. Sie leitet ihre Nährstoffe in starke Triebe und prachtvolle Blüten.
„Eine Rose, die regelmäßig und mit Bedacht geschnitten wird, kann dich über Jahrzehnte mit ihrer Blütenpracht beglücken.“
Denke daran: Jeder Schnitt ist eine Investition in die Zukunft deiner Rose. Im nächsten Abschnitt erfährst du, welche besonderen Schnitttechniken es für alte Rosen gibt und wie du das natürliche Wachstum unterstützt.
Besondere Schnitttechniken für alte Rosen
Alte Rosen brauchen spezielle Schnitttechniken. Je nach Wuchsform ist die Methode unterschiedlich. Ein sorgfältiger Schnitt hält die Pflanze gesund und fördert die Blüte.
Der Rückschnitt in Form
Ein Formschnitt gibt deiner Rose eine schöne Form. Schnitte immer kurz über einem fünfblättrigen Trieb. Das fördert starkes Wachstum.
Schwache Triebe kürze stärker zurück als starke. So entsteht ein ausgewogenes Bild.
Rambler-Rosen sind besonders. Sie brauchen nur leichten Schnitt. Zu viel Schneiden zerstört ihren Charakter.
| Rosentyp | Schnittstärke | Besonderheit |
|---|---|---|
| Rambler-Rosen | Leicht auslichten | Nur totes Holz und Überlängen entfernen |
| Strauchrosen | Mäßig zurückschneiden | Schwache Triebe stärker kürzen |
| Kletterrosen | Gezielt auslichten | Alte Haupttriebe bodennah entfernen |
Natürliches Wachstum fördern
Die natürliche Form einer alten Rose ist ihr größter Wert. Schnitte nie zu radikal. Ziel ist es, die Pflanze zu unterstützen, nicht zu formen.
Wildtriebe müssen entfernt werden. Reiße sie an der Basis heraus. Abzuschneiden fördert nur Nachwuchs.
Wer die natürliche Wuchsform respektiert, wird mit einer Rose belohnt, die Jahr für Jahr schöner wird.
Mit dem richtigen Schnitt legst du die Basis für eine gesunde Rose. Im nächsten Abschnitt lernst du, wie du deine alten Rosen das ganze Jahr über pflegst.
Pflege der alten Rosen über das Jahr
Alte Rosen blühen üppig, wenn du sie das ganze Jahr lang pflegst. Eine ganzjährige Pflege stärkt sie von innen. So werden sie stark und widerstandsfähig.
Saisonale Maßnahmen
Im Frühjahr gibst du deinen Rosen Hornspäne oder reifen Kompost. Das gibt ihnen die Kraft, um auszutreiben. Im Juni ist die zweite Düngung an, passend zur Blütezeit. Die dritte Düngung kommt im Juli, damit die Triebe vor dem Winter gut verholzen.
Beim Ramblerrosen schneiden entfernst du nach der Blüte die abgeblühten Triebe. So bleibt die Pflanze vital und bildet frisches Holz für das nächste Jahr.
| Jahreszeit | Aufgabe | Ziel |
|---|---|---|
| Frühjahr (März–April) | Erste Düngung mit Kompost oder Hornspänen | Kräftiger Austrieb |
| Frühsommer (Juni) | Zweite Düngung, Bodenpflege durchführen | Üppige Hauptblüte |
| Hochsommer (Juli) | Letzte Düngung, Ramblerrosen schneiden | Verholzung der Triebe |
| Herbst (Oktober–November) | Wurzelnackte Rosen pflanzen, Boden mulchen | Winterschutz und neues Wachstum |
Krankheiten und Schädlinge vorbeugen
Vorbeugen ist besser als heilen, besonders bei alten Rosen. Eine regelmäßige Bodenpflege ist wichtig. Lockere den Boden um deine Rosen, damit Regenwasser besser einsickern kann.
Gesunder Boden bedeutet gesunde Rosen. Entferne herabgefallenes Laub, um Pilzsporen wie Sternrußtau zu verhindern. Eine Mulchschicht aus Rindenhumus hält den Boden feucht und unterdrückt Unkraut.
Wer seine Rosen das ganze Jahr über aufmerksam begleitet, wird mit einem Blütenfeuerwerk belohnt, das seinesgleichen sucht.
Eine konsequente ganzjährige Rosenpflege macht chemische Mittel oft überflüssig. Starke Pflanzen wehren sich selbst gegen Blattläuse und Pilze. Mit diesen Maßnahmen schaffst du die beste Grundlage, bevor du im nächsten Schritt die wichtigsten Erkenntnisse noch einmal zusammenfasst.
Fazit: Alte Rosen richtig schneiden für schöneres Blühen
Der richtige Schnitt ist sehr wichtig für gesunde alte Rosen. Du brauchst scharfe Werkzeuge und die richtige Technik. Wichtig ist auch der richtige Zeitpunkt.
Prüfe, ob deine Rose einmal oder mehrmals im Jahr blüht. Das zeigt, wann und wie stark du sie schneiden sollst.
Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
Wildtriebe entferne sofort und konsequent. Schneide immer schräg über einem nach außen zeigenden Auge. Passe Düngung und Bewässerung an die Jahreszeit an.
Die letzte Düngung ist spätestens im Juli. So bereitest du deine Rosen auf den Winter vor. Nachhaltige Rosenpflege bedeutet, das ganze Jahr über aufmerksam zu sein.
Die Schönheit der alten Rosen erhalten
Mit dem richtigen Wissen und Geduld bleiben alte Rosen vital. Jeder Schnitt gibt deiner Rose neue Kraft für üppige Blüten. Nimm dir Zeit, deine Rosen regelmäßig zu pflegen.
Sie werden dir mit ihrer ganzen Pracht danken.
FAQ
Wann ist der beste Rosenschnitt Zeitpunkt für alte Rosen?
Wie schneide ich Ramblerrosen richtig?
Muss ich verblühte Rosen entfernen?
Welche Werkzeuge brauche ich zum Alte Rosen schneiden?
Was ist die richtige Schnitttechnik beim Strauchrosen Schnitt?
Wie unterscheidet sich der Schnitt bei Englischen Rosen von Wildrosen?
Wie erkenne ich Wildtriebe an meiner Rose und was mache ich damit?
Wann und wie dünge ich meine Rosen nach dem Schnitt?
Welche häufigen Fehler sollte ich beim Rosenschnitt vermeiden?
Wie wirkt sich der richtige Schnitt auf die Blühfreude meiner alten Rosen aus?
Wie pflege ich meine Rosen richtig über das ganze Jahr?
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