GFP Gewächshaus EcoStar 3, 192×192 cm, Dicke 6 oder 8 mm
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Ein hübsch angelegter Steingarten zieht im Garten alle Blicke auf sich. Gerade Pflanzen für Trockenstandorte gedeihen in einem solchen Beet besonders gut und sorgen mit ihren vielfältigen Formen und Farben für Abwechslung. Mit den richtigen Vorbereitungen und Pflanzenwahl kannst du ein naturnahes, pflegeleichtes Gartenparadies schaffen, das wenig Wasser benötigt. Wer Freude an außergewöhnlichen Strukturen hat, findet hier die ideale Kulisse für kreative Gestaltungsideen.
Inhaltsverzeichnis
ToggleEin Steingarten verlangt nach einem besonders sonnigen Standort, denn die meisten Pflanzen für Trockenstandorte stammen aus Regionen mit viel Licht. Achte darauf, eine Fläche zu wählen, die möglichst viele Sonnenstunden am Tag erhält. Hier fühlen sich typische Steingartenpflanzen wie Lavendel oder Hauswurz besonders wohl – ihre kompakten Wuchsformen und fleischigen Blätter sind perfekt auf diese Bedingungen abgestimmt.
Durchlässigkeit des Bodens ist dabei ebenfalls entscheidend. Ein lockerer Untergrund verhindert Staunässe und beugt somit Wurzelfäule vor, was gerade bei trockenheitsliebenden Arten wichtig ist. Gefährlich kann es werden, wenn Niederschlagswasser längere Zeit stehen bleibt – in solchen Fällen leiden die Pflanzen oft sehr schnell unter Schädigungen.
Sollte dein gewählter Standort von Natur aus eher lehmig sein, empfiehlt es sich, diesen mit Sand oder feinem Kies zu verbessern. So schaffst du einen Lebensraum, der optimal auf die Ansprüche deiner robusten Gartenbewohner zugeschnitten ist. Außerdem profitieren die Pflanzen von einer besseren Erwärmung des Bodens, da Sonne und Steine gemeinsam ein angenehmes Mikroklima erschaffen.
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Eine sorgfältige Bodenvorbereitung ist die Grundlage für einen erfolgreichen Steingarten mit Pflanzen, die Trockenheit mühelos vertragen. Dafür solltest du das Erdreich zunächst etwa 20–30 Zentimeter tief ausheben und bestehende Pflanzenteile sowie Wurzelreste komplett entfernen. Das Ziel ist es, Staunässe dauerhaft zu vermeiden.
Anschließend kannst du den Untergrund gezielt verbessern: Kies, Sand und grober Schotter werden gleichmäßig untergemischt. Diese Zuschläge sorgen dafür, dass das Wasser schneller abfließt und sich keine Feuchtigkeit im Boden staut. Besonders in Gegenden mit lehmigem oder tonigem Boden empfiehlt sich dieser Schritt, damit deine ausgewählten Pflanzen von Beginn an optimale Bedingungen vorfinden.
Es ist ratsam, bei sehr schweren Böden eine zusätzliche Dränageschicht einzubauen. Hierfür eignet sich beispielsweise eine Lage aus Waschbeton oder etwas gröberem Splitt direkt am Grund der Grube. Über dieser Schicht verteilst du dann das Gemisch aus Sand, Kies, etwas gebrauchter Erde und wieder ein wenig Splitt. So entstehen ideale Voraussetzungen für die Ansiedlung deiner trockenheitsliebenden Pflanzen. Ein solcher Untergrund wärmt sich zudem schnell auf – perfekt für Gewächse, die an alpine Regionen angepasst sind.
Für deinen Steingarten eignen sich besonders robuste Pflanzen, die mit wenig Wasser und magerem Boden zurechtkommen. Ein Klassiker unter den trockenheitsverträglichen Arten ist die Fetthenne (Sedum). Sie speichert Wasser in ihren dicken Blättern und zeigt eine bemerkenswerte Vielfalt – von niedrigen Polstern bis zu üppig blühenden Stauden. Auch in Trockenzeiten bleibt sie attraktiv und pflegeleicht.
Der Hauswurz (Sempervivum) ist ein weiteres Highlight. Diese kleine Sukkulente bildet beeindruckende Rosetten, die nicht nur dekorativ sind, sondern auch sehr gut mit Hitze umgehen können. Hauswurz liebt trockene, steinige Plätze und vermehrt sich fleißig durch kleine Ableger.
Nicht fehlen darf Lavendel. Sein silbergraues Laub und der angenehme Duft machen ihn zu einem Favoriten vieler Gartenfreunde. Lavendel bevorzugt sonnige Standorte und kommt hervorragend auf durchlässigem Untergrund zurecht. Zugleich zieht er zahlreiche Bienen und Schmetterlinge an.
Auch Thymian fühlt sich im Steingarten wohl. Er wächst bodendeckend, bringt duftende Blätter hervor und sorgt während seiner Blüte für Farbtupfer zwischen den Steinen. Diese Pflanze verträgt Trockenheit spielend leicht und kann sogar als aromatisches Küchenkraut genutzt werden. Es lohnt sich, unterschiedliche Sorten miteinander zu kombinieren, um abwechslungsreiche Höhen, Farben und Blattformen zu erhalten.
| Pflanze | Besonderheiten | Standortanforderungen |
|---|---|---|
| Fetthenne (Sedum) | Speichert Wasser in dicken Blättern, blüht üppig, pflegeleicht | Viel Sonne, sehr durchlässiger, kiesiger Boden |
| Hauswurz (Sempervivum) | Bildet dekorative Rosetten, sehr hitzetolerant, bildet Ableger | Trockene, steinige Plätze, volle Sonne |
| Lavendel | Silbriges Laub, aromatischer Duft, bienenfreundlich | Sonnig, sandig bis steinig, gut drainiert |
| Thymian | Bodendeckend, duftende Blätter, geeignet als Küchenkraut | Viel Sonne, durchlässiger, nährstoffarmer Boden |
Steine bringen Struktur und Charakter in den Steingarten. Sie dienen nicht nur als natürliches Gestaltungselement, sondern schaffen auch unterschiedliche Ebenen, die das Bild lebendig wirken lassen. Durch geschicktes Platzieren von großen Findlingen oder flachen Platten kannst du besondere Bereiche hervorheben und für abwechslungsreiche Höhen sorgen.
Kleinere Gesteinsbrocken eignen sich hervorragend, um natürliche Wege anzulegen oder Pflanzflächen optisch voneinander zu trennen. Zwischen den Steinritzen wachsen oft genügsame Polsterpflanzen wie Thymian oder Hauswurz, die sich perfekt an ihren Standort anpassen und ein harmonisches Gesamtbild erzeugen.
Achte dabei auf eine möglichst unregelmäßige Anordnung der Steine, denn das wirkt natürlicher und weniger künstlich. Einzelne markante Felsen können zudem als Blickfang eingesetzt werden, während Gruppen von kleinen Steinen Übergänge zwischen Kiesflächen und Bepflanzung schaffen. Mit unterschiedlichen Farben und Strukturen im Steinmaterial erweiterst du das gestalterische Spektrum und verleihst deinem Garten zusätzliche Eindrücke und Akzente.
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Beim Bepflanzen eines Steingartens ist es ratsam, die Pflanzenabstände großzügig zu wählen. Gerade Arten, die an trockene Standorte angepasst sind, wachsen oft eher langsam und benötigen Zeit, um sich auszubreiten. Wenn du jungen Pflanzen ausreichend Platz lässt, können sie ihre charakteristische Form besser entwickeln und geraten nicht in Konkurrenz um Wasser oder Nährstoffe.
Ein lockerer Abstand sorgt zudem dafür, dass jede Pflanze optimal von Sonnenlicht profitieren kann. Es entsteht ein harmonischer Eindruck, bei dem einzelne Polster- oder Rosettenpflanzen wirkungsvoll zur Geltung kommen. Besonders dekorativ ist dieses Bild, wenn verschiedene Höhen und Wuchsformen miteinander kombiniert werden.
Großzügige Abstände erleichtern dir auch die Pflege deines Steingartens. Unkraut lässt sich leichter entfernen und Luft kann zwischen den Stauden gut zirkulieren, was Pilzkrankheiten vorbeugt. Da viele Trockenheitskünstler im Laufe der Jahre eigenständig größere Flächen besiedeln, lohnt es sich, von Anfang an genügend Raum einzuplanen. Mit etwas Geduld wirst du mit einem abwechslungsreichen und dauerhaft schönen Gartenbild belohnt.

Pflanzen für den Steingarten sind perfekt an trockene Bedingungen angepasst und benötigen in der Regel nur sehr wenig Wasser. Dies gilt besonders, wenn sie einmal gut eingewurzelt sind. Viele Arten speichern Feuchtigkeit in ihren Blättern oder Wurzeln und können so auch längere Trockenperioden problemlos überstehen. Häufiges Gießen ist daher nicht erforderlich und kann sogar schädlich sein – die Wurzeln leiden schnell unter zu viel Nässe, was im Extremfall zu Fäulnis führen kann.
Es genügt vollkommen, bei großer Sommerhitze oder nach mehreren Wochen ohne Regen gezielt zum Wasserschlauch zu greifen. Am besten gießt du dann selten, aber durchdringend, sodass das Wasser tief bis zu den Wurzeln vordringen kann. Oberflächliches Bewässern führt dazu, dass Wurzeln sich nur flach ausbilden und Pflanzen weniger widerstandsfähig gegen Trockenheit werden.
In den übrigen Wochen reicht es, auf natürliche Niederschläge zu setzen und möglichst wenig einzugreifen. Die meisten Steingartenpflanzen zeigen dir schon durch ihre robuste Erscheinung, dass sie kurze Durststrecken klaglos meistern können. Mit dieser sparsamen Methode förderst du gesundes Wachstum und erhältst einen besonders pflegeleichten Gartenbereich.
| Trockenheitskünstler | Blütezeit | Pflegeaufwand |
|---|---|---|
| Katzenminze (Nepeta) | Mai bis September | Sehr gering, schnittverträglich |
| Polster-Phlox | April bis Juni | Minimal, gelegentliches Ausputzen |
| Sonnenröschen (Helianthemum) | Mai bis Juli | Gering, mag keine Staunässe |
Damit dein Steingarten langfristig gepflegt und attraktiv bleibt, ist das regelmäßige Entfernen von Unkraut besonders wichtig. Auch wenn der Boden durch Kies oder Splitt abgedeckt wird, schaffen es windverwehte Samen immer wieder, sich in kleinste Fugen vorzuwagen. Unkräuter können den Zierpflanzen Wasser und Nährstoffe entziehen – gerade bei mageren Trockenstandorten sind diese Ressourcen jedoch knapp bemessen.
Am besten entfernst du unerwünschte Wildkräuter frühzeitig, bevor sie sich stark ausbreiten oder gar aussamen können. Das gelingt am einfachsten nach einem Regenguss, wenn der Boden lockerer ist und die Wurzeln leichter herausgezogen werden können. Besonders zwischen den Steinen lohnt es sich, aufmerksam zu sein, da sich dort oft kleine Pflänzchen verstecken.
Eine gründliche Kontrolle im gesamten Gartenbereich, alle paar Wochen durchgeführt, reduziert den Arbeitsaufwand deutlich. Mit etwas Routine genügt es häufig, wenige Minuten zum Jäten aufzuwenden, statt später größere Flächen erneuern zu müssen. Durch diese Pflege erhalten deine trockenheitstoleranten Stauden optimale Startbedingungen und setzen sich kraftvoll durch.
Das Mulchen mit Kies oder Splitt erweist sich als besonders praktisch im Steingarten. Diese mineralischen Materialien bieten eine langlebige und optisch ansprechende Abdeckung, die den Pflegeaufwand spürbar senkt. Durch das Mulchen wird der Boden vor zu starker Austrocknung geschützt und Niederschläge dringen leichter ein. Auch in heißen Sommermonaten bleibt unter einer Schicht aus Kies die Feuchtigkeit deutlich länger gespeichert.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Unkraut nur schwer durch die Mulchschicht hindurchwachsen kann. Selbst fliegende Samen finden auf dem steinigen Untergrund kaum Halt zum Keimen. Dadurch sparst du Zeit beim Jäten und ermöglichst deinen ausgewählten Pflanzen einen optimalen Start. Besonders effektiv ist es, zwischen schmaleren Fugen und rund um Einzelpflanzen eine kleine Mulde für den Kies anzulegen, damit dieser nicht verrutscht.
Auch das Mikroklima wird positiv beeinflusst: Die Steine speichern am Tag Wärme und geben sie in den Abendstunden langsam ab. Das schafft ideale Bedingungen für wärmeliebende Trockenheitskünstler und verhindert Temperaturschwankungen im Wurzelbereich. Mit Kies oder Splitt gestaltest du deinen Gartenbereich zudem zeitlos attraktiv – die klaren Linien setzen Pflanzen gekonnt in Szene und sorgen für ein harmonisches Gesamtbild.
Im Steingarten solltest du langsam wachsende Arten bevorzugen, da diese Pflanzen sich im Laufe der Zeit zu besonders robusten und langlebigen Begleitern entwickeln. Sie fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein, ohne schnell andere Gewächse zu verdrängen oder übermäßige Pflege zu erfordern. Pflanzen mit langsamem Wachstum bleiben kompakt und bewahren ihre attraktive Form oft über viele Jahre hinweg, was dir einen dauerhaft gepflegten Eindruck garantiert.
Ein weiterer Vorteil derartiger Arten liegt darin, dass sie ihren Platz nicht ständig neu behaupten müssen – so gerät das Pflanzgefüge nicht aus dem Gleichgewicht. Besonders geeignet sind zum Beispiel spezielle Steppenstauden, Sukkulenten oder Polsterpflanzen, die von Natur aus bescheidene Wuchsleistungen zeigen. Zwischen den einzelnen Gewächsen bleibt ausreichend Raum, sodass jede Pflanze genug Licht und Nährstoffe erhält.
Durch die Wahl von bedächtig wachsenden Trockenheitskünstlern sparst du dir regelmäßiges Umpflanzen oder Auslichten, wie es bei stark expandierenden Sorten notwendig wäre. So entsteht eine beruhigende, übersichtliche Struktur im Beet, die auch nach Jahren noch deinen Vorstellungen entspricht. Geduld zahlt sich hier besonders aus: Mit der Zeit entwickelt dein Steingarten seinen ganz eigenen Charakter, während jeder einzelne Pflanzschatz seine Wirkung voll entfalten kann.
Nicht alle Steingartenpflanzen sind vollständig frosthart, besonders wenn sie aus dem Mittelmeerraum oder wärmeren Regionen stammen. Empfindliche Arten benötigen in den kalten Monaten besondere Aufmerksamkeit. Oft reicht es schon, die Wurzeln vor zu starkem Durchfrieren und Feuchtigkeit zu schützen. Hierfür empfiehlt sich eine schützende Schicht aus trockenem Laub oder Tannenzweigen direkt über dem Wurzelbereich.
Auch das Abdecken empfindlicher Pflanzen mit atmungsaktiven Vlies bietet zuverlässigen Schutz. So können Regen und Schnee ablaufen, während dennoch genug Luft an die Pflanze gelangt – ein wichtiger Punkt, da Staunässe gerade im Winter schnell zu Fäulnis führen kann. Besonders gefährdet sind immergrüne Sukkulenten wie einige Sorten von Hauswurz oder spezielle Lavendel-Arten. Diese solltest du rechtzeitig vor Frostbeginn versorgen.
Wer kleinere Kübelpflanzen im Steingarten nutzen möchte, sollte diese bei starken Frösten an einen geschützten Ort stellen. Regelmäßige Kontrolle auf Feuchtigkeitsschäden lohnt sich während der Wintermonate durchaus, denn trockene Kälte macht den robusten Pflanzen oft weniger aus als Nässe. Mit etwas zusätzlichem Schutz kommst du sorglos durch die kalte Jahreszeit und sicherst dir auch im nächsten Frühjahr üppig blühende Gartenfreuden.
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