GFP Gerätehaus Amira 2118, 210×180 cm
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Gurken, auch bekannt als Cucumis sativus, sind weit verbreitete, kriechende Rebenpflanzen, die zur Familie der Kürbisgewächse zählen. Ihre zylindrischen bis sphärischen Früchte werden oft als kulinarische Gemüse verwendet. Ursprünglich aus Asien stammend, dehnen sich ihre Anbaugebiete von Indien über Nepal, Bangladesch bis nach China und Nordthailand aus. Heute werden Gurken auf allen Kontinenten angebaut und es gibt zahlreiche Sorten, die kommerziell genutzt und weltweit gehandelt werden.
Die Gurke hat ihren Ursprung in den warmen Regionen Asiens und ist seit Jahrhunderten ein wesentlicher Bestandteil der kulinarischen Kultur. In Europa sind besonders die unterschiedlichen Sorten wie Einlege-, Schlangen- und Salatgurken populär.
Die typische Gurkenpflanze wächst als kriechende Rebe, die sich am Boden verwurzelt und entlang von Rankgittern oder anderen Strukturen emporwächst. Gurken haben große Blätter, die einen schützenden Baldachin für die Früchte bilden. Die Früchte selbst sind in der Regel zylindrisch, mit verjüngten Enden, und können eine beträchtliche Größe erreichen. Botanisch betrachtet ist die Gurke eine Beere mit harter Außenschale, obwohl sie wie viele andere Kürbisgewächse als Gemüse zubereitet und verzehrt wird.
Gurken benötigen einen sonnigen, warmen und windgeschützten Standort. Ideal ist ein Anbau im Freiland oder in Gewächshäusern, wobei auf eine gute Luftzirkulation geachtet werden sollte. Der Boden muss locker, humos und gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden. Ein pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 ist optimal.
Eine gleichmäßige Wasserversorgung ist für den erfolgreichen Anbau von Gurken essenziell. Vor allem während heißer Perioden benötigen die Pflanzen ausreichend Wasser. Es ist besser, sie alle zwei Tage gründlich zu gießen statt jeden Tag nur wenig. Vermeide es, die Blätter zu benetzen, um Blattschäden zu vermeiden. Da Gurken Starkzehrer sind, benötigen sie regelmäßig Nährstoffe, die durch entsprechende Düngung zugeführt werden sollten.
Ein regelmäßiger Einsatz von Kompost kann den Nährstoffgehalt des Bodens erhöhen und das Pflanzenwachstum fördern.
Zu den häufigsten Schädlingen zählen Blattläuse und Spinnmilben. Besonders bei warmem, trockenem Wetter können diese Schädlinge einen erheblichen Schaden anrichten. Mehltau ist ebenfalls eine häufig auftretende Krankheit bei Gurken, besonders nach langen Trockenperioden. Bei den ersten Anzeichen von Krankheiten sollten betroffene Pflanzenteile entfernt und die Bedingungen verbessert werden. Natürliche Pflanzenstärkungsmittel können zur Vorbeugung eingesetzt werden.
Gurken werden meist aus Samen gezogen. Eine Direktpflanzung im Freiland ist bei Einlegegurken üblich, während Vesper- oder Schlangengurken besser als Vorkultur im Haus angezogen werden sollten. Nach den Eisheiligen können die Jungpflanzen ins Freie gesetzt werden. Die Aussaat sollte idealerweise im März erfolgen, um eine gute Zeit für die Vorkultur zu ermöglichen.
Gurken finden als Frischgemüse in Salaten Verwendung und sind auch für den Frischverzehr geeignet. Einlegegurken sind speziell für die Herstellung von Gewürzgurken beliebt. Es gibt zahlreiche Sorten wie Minigurken, die aufgrund ihrer Kompaktheit ideal für kleine Snacks sind.
Die Entwicklung von neuen Gurkensorten hat zu resistenten und ertragsstarken Varianten geführt, die besser gegen Krankheiten gefeit sind. Veredelte Gurken bieten beispielsweise Vorteile im Ertrag und der Resistenz gegen Pilze.
Ungefähr drei Wochen nach der Blüte können Gurken geerntet werden. Die genaue Zeit hängt von der Sorte ab.
Gurkenpflanzen benötigen nur selten einen Rückschnitt. Meist genügt es, die Spitzen nach Erreichen des Rankgerüsts zu entfernen.
Lauch, Zwiebeln, Erbsen und Bohnen sind gute Begleitpflanzen für Gurken.
Stressbedingungen oder der Einsatz von Samen aus eigener Ernte können Bitterstoffe fördern. Achte darauf, nur zertifiziertes Saatgut zu verwenden.
Obwohl viele Sorten selbstbestäubend sind, führt die Bestäubung durch Bienen oft zu besseren Erträgen.
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